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Die Microsoft Windows 2000 Recovery-Console Drucken E-Mail
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Geschrieben von SM   
Beitragsinhalt
Die Microsoft Windows 2000 Recovery-Console
Verwenden der Befehlskonsole
Einschränkungen und Grenzen
Verfügbare Befehle 1
Verfügbare Befehle 2

Verfügbare Befehle:

  • HELP:
    Durch Eingeben des Befehls HELP werden die folgenden unterstützten Befehle aufgelistet:
    ATTRIB DELETE FIXBOOT MD TYPE
    CD DIR FIXMBR MKDIR SYSTEMROOT
    CHDIR DISABLE FORMAT MORE
    CHKDSK DISKPART HELP RD
    CLS ENABLE LISTSVC REN
    COPY EXIT LOOGN RENAME
    DEL EXPAND MAP RMDIR
     
  • ATTRIB:
    Der Befehl ATTRIB kann in Verbindung mit einem der folgenden Parameter die Attribute einer Datei oder eines Ordners ändern:
    -R
    +R
    -S
    +S
    -H
    +H
    + Setzt ein Attribut.
    - Setzt ein Attribut zurück.
    R Dateiattribut "Schreibgeschützt".
    S Systemdateiattribut.
    H Attribut "Versteckte Datei".
    Hinweis: Es muss mindestens ein Attribut gesetzt oder gelöscht werden. Durch Eingeben des Befehls DIR können Sie die Attribute einsehen.
     
  • CD und CHDIR:
    Durch die Befehle CD und CHDIR wird der Ordner gewechselt. "CD.." (ohne die Anführungszeichen) gibt an, dass Sie zum übergeordneten Ordner wechseln möchten. Geben Sie "CD drive:" (ohne die Anführungszeichen) ein, um den aktuellen Ordner auf dem angegebenen Laufwerk anzeigen zu lassen. Geben Sie "CD" (ohne die Anführungszeichen) und ohne weitere Parameter ein, um das aktuelle Laufwerk und den aktuellen Ordner anzeigen zu lassen. Leerzeichen sind bei CHDIR Trennzeichen. Schließen Sie die Namen untergeordneter Ordner, die Leerzeichen enthalten, mit Anführungszeichen ein. Zum Beispiel:
    CD "\\winnt\\Profiles\\Administrator\\Eigene Dateien"
    CHDIR funktioniert nur innerhalb der Systemordner der aktuellen Windows 2000-Installation, auf Wechselmedien, im Stammordner einer Festplattenpartition oder in den lokalen Installationsverzeichnissen.
     
  • CHKDSK:
    CHKDSK "drive" /P /R

    Dieser Befehl überprüft ein Laufwerk und stellt es bei Bedarf wieder her. Außerdem werden fehlerhafte Sektoren markiert und lesbare Daten wiederhergestellt.

    "drive" gibt das zu überprüfende Laufwerk an. Die Option /P instruiert CHKDSK, auch dann eine gründliche Überprüfung des Laufwerks durchzuführen, wenn für dieses Laufwerk keine Probleme markiert worden sind; zudem werden gefundene Fehler behoben. Die Option /R sucht nach fehlerhaften Sektoren und stellt lesbare Daten wieder her. Die Verwendung der Option /R impliziert die Verwendung der Option /P. CHKDSK kann ohne Parameter verwendet werden; das aktuelle Laufwerk wird dann ohne Optionen überprüft. Die aufgeführten Optionen können jedoch auch angegeben werden. CHKDSK erfordert die Datei AUTOCHK.EXE. CHKDSK sucht automatisch die Datei AUTOCHK.EXE im Startordner. Dies ist in der Regel der Ordner "Cmdcons", wenn die Befehlskonsole vorinstalliert wurde. Wenn sich die Datei nicht im Startordner befindet, sucht CHKDSK nach der Windows-2000-Installations-CD. Wenn die Installations-CD nicht gefunden werden kann, werden Sie aufgefordert, den Pfad zur Datei AUTOCHK.EXE anzugeben.
     
  • CLS:
    Löscht den Bildschirm.
     
  • COPY:
    COPY source destination

    Kopiert eine Datei.

    "source:" Gibt die zu kopierende Datei an. Die Verwendung von Platzhaltern oder das Kopieren von Ordnern ist nicht zulässig. Eine komprimierte Datei von der Windows 2000-CD-ROM wird beim Kopieren automatisch dekomprimiert.

    "destination:" Gibt den Ordner oder den Dateinamen für die neue Datei an. Wird hier keine Angabe gemacht, wird standardmäßig der aktuelle Ordner verwendet. Falls die Datei bereits existiert, werden Sie gefragt, ob Sie diese überschreiben möchten.
     
  • DEL und DELETE:
    DEL drive: pathfilename
    DELETE drive: pathfilename

    Löscht eine Datei

    "drive: pathfilename" gibt die zu löschende Datei an.

    Der Befehl DELETE funktioniert nur innerhalb der Systemordner der aktuellen Windows 2000-Installation, auf Wechselmedien, im Stammordner einer Festplattenpartition oder in den lokalen Installationsverzeichnissen. Der Befehl DELETE akzeptiert keine Platzhalter (*).
     
  • DIR:
    DIR drive: pathfilename

    Zeigt eine Liste der Dateien und untergeordneten Ordner in einem Ordner an.

    "drive: pathfilename:" Spezifiziert Laufwerk, Ordner und/oder Dateien, die aufgelistet werden sollen. Der Befehl DIR listet alle Dateien auf (auch versteckte Dateien und Systemdateien). Dateien können die folgenden Attribute haben:
    D - Verzeichnis R - Schreibgeschützte Dateien
    H - Versteckte Datei A - Zu archivierende Dateien
    S - Systemdatei C - Komprimiert
    E - Verschlüsselt P - Analysepunkt
    Der Befehl DIR funktioniert nur innerhalb der Systemordner der aktuellen Windows 2000-Installation, auf Wechselmedien, im Stammordner einer Festplattenpartition oder in den lokalen Installationsverzeichnissen.
     
  • DISABLE:
    DISABLE servicename

    Der Befehl DISABLE deaktiviert einen Windows 2000-Systemdienst oder -Treiber.

    "servicename:" Der Name des zu deaktivierenden Dienstes oder Treibers. Mit dem Befehl LISTSVC können Sie alle geeigneten Dienste oder Treiber anzeigen lassen, die deaktiviert werden sollen. DISABLE zeigt den alten start_type-Wert des Dienstes an, bevor er mit SERVICE_DISABLE neu festgelegt wird. Schreiben Sie sich den alten Wert auf, falls der Dienst wieder aktiviert werden muss.

    Folgende start_type-Werte werden über den Befehl DISABLE angezeigt:
    SERVICE_DISABLED
    SERVICE_BOOT_START
    SERVICE_SYSTEM_START
    SERVICE_AUTO_START
    SERVICE_DEMAND_START
     
  • DISKPART:
    DISKPART /add/deletedevice namedrive namepartition namesize

    Mit dem Befehl DISKPART können Sie die Partitionen auf Ihren Festplatten verwalten.
    /add: Erstellen einer neuen Partition.
    /delete: Löschen einer existierenden Partition.
    "device name:" Gerätename für das Erstellen einer neuen Partition. Der Name kann den Ergebnissen des Befehls MAP entnommen werden. Zum Beispiel: \Device\HardDisk0

    "drive name:" Dies ist ein auf einem Laufwerkbuchstaben basierender Name für das Löschen einer existierenden Partition.
    Beispiel:
    D:

    "partition name:" Dies ist ein auf einer Partition basierender Name für das Löschen einer existierenden Partition, der statt des Arguments "drive name" (Laufwerkname) verwendet werden kann.
    Beispiel:
    \Device\HardDisk0\Partition1

    "size:" Größe der neuen Partition in Megabyte.

    Hinweis: Werden keine Argumente verwendet, erscheint eine Benutzeroberfläche für die Verwaltung Ihrer Partitionen.


Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 04 November 2004 )
 
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