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Begriff Definition
AXFRAXFR ist die klassische Zonen-Transfer Methode. Sie wurde mit dem ersten DNS-Server (BIND) in Betrieb genommen, und erfreut sich unter BIND Benutzern immer noch grosser Beliebtheit, obwohl sie eigentlich die schlechteste aller zur Verfügung stehenden Methoden ist. AXFR wurde um ein paar Mechanismen erweitert, die seine Leistungsfähigkeit etwas steigern. Dies sind IXFR (Incremental), der die zu übertragende Datenmenge reduziert, und Notify, der die Zeit zwischen Zonen-Änderung und dem Zonentransfer enorm verkürzt.
 
BackboneEnglische Bezeichnung für Rückgrat (Hauptdatenleitung) - Netzwerk mit Datenleitungen hoher Bandbreite und an das kleinere Netze angeschlossen sind. Ein Grossteil des Datenverkehrs im Internet wird über Backbones abgewickelt.
 
BandbreiteDifferenzbereich zwischen der oberen und unteren Grenze einer elektrischen Frequenz oder optischen Wellenlänge - Mass für die Kapazität einer Datenübertragungsverbindung.
 
BAP/ BACP(ISDN-Verbindungen) für WAN-Protokolle
 
BGP4(Border Gateway Router Protocol Version 4)Gigabit-EthernetBISYNC (Binary SYNchronous Communication protocol)Protokoll für die synchrone Bit-Übertragung
 
BinderyEine flache Datenbank, die Informationen über Benutzer, Workstations, Servers und andere Ressourcen in einem Novell Netzwerk enthält. Die Bindery besteht aus drei wesentlichen Komponenten: Objekte(Benutzer,Gruppen, Drucker...), Eigenschaften(Loginname, Gruppenzugehörigkeit, Anmelde- beschränkungen,...) und Eigenschaftswerten. Mit der NetWare-Version 4.x wurde die NDS eingeführt. Sie verwaltet die Netzwerkressourcen nicht mehr flach, sondern hierarchisch. Um zur Bindery von von NetWare Versionen kleiner 3.x abwärtskompatibel zu bleiben, gibt es die sogenannte Bindery Emulation.
 
BOOTPProtokoll der TCP/IP-Protokoll-Suite (Internet Layer des DOD-Modells)wird benutzt , um ihre IP-Adresse, den Namen eines Server-Hosts und Dateinamen zu finden, um sie während des Bootens in den Arbeitsspeicher zu laden
 
BPDU(Bridge Protocol Data Unit)Informationen über die Geräte-Topologie
 
BrowserEin Browser ist ein Programm zur Darstellung von Angeboten im Internet, zum Beispiel Webseiten. Die gängigen Browser sind der InternetExplorer und Netscape.
 
BtrieveSchlüsselindiziertes Datenverwaltungssystem zur Hochleistungsdatenverwaltung.
 
CacheZwischenspeicher. Ihr Browser speichert Webseiten und deren Bilder bei der Betrachtung automatisch auf die Festplatte. Beim erneuten Aufrufen muss er die Seite/n dann nicht mehr vom Internet holen, sondern nur noch von der eigenen Festplatte. Dies geht viel schneller als das langwierige Laden vom Netz und ist außerdem kostengünstiger. Allerdings kann es für Sie bedeuten, dass Sie eine veraltete Version einer Seite zu Gesicht bekommen. Betätigen Sie im Zweifelsfall einfach den "Reload"/"Neu laden" Button in der zentralen Funktionsleiste Ihres Browsers.
 
CAPI(Common Application Programming Interface) Capi ISDN (Capi 2.0) Dual-Capi (gestattet die die unabhängige Nutzung beider B-Kanäle)
 
CAPTURE(Novell) Utility, das Druckaufträge, die für eine lokale Druckerschnittstelle bestimmt sind, an eine entsprechende Netzwerk-Druckwarteschlange umleitet.
 
Catch-All-eMailEin E-Mail-System, bei dem zunächst alle E-Mails entgegengenommen werden, egal ob sie einer Person (POP3, Autoresponder, Forwarder) zugeordnet werden können. Bei CatchAll-E-Mail-Systemen geht keine E-Mail verloren, unabhängig davon, ob ein Postfach eingerichtet wurde oder nicht.
 
CDMA(Code Division Multiple Access) Funk-Protokoll wird der neue Standard der drahtlosen Kommunikation der nächsten Generation für UMTS (Universal Mobile Telecommunication Systems/Services) und dem paketorientierten Übertragungsverfahren General Packet Radio Services (GPRS).
 
CGICGI (Common Gateway Interface) ist eine Methode zur dynamischen Anbindung von Internet-Seiten an den Server. Die Internetsprache HMTL selbst ist eine Seitenbeschreibungssprache und erlaubt keine Zusammenarbeit mit dem Server, wie sie zum Beispiel für die Formularübergabe nötig ist. Dazu dienen dann CGIs.Diese Schnittstelle wird zum Beispiel häufig für Suchskripte benutzt. Oft sind Skripte, die auf CGI zurückgreifen, in Perl, Python oder PHP geschrieben.
 
CGI-BIN-VerzeichnisEin Verzeichnis, in dem CGI-Skripte (z.B. Perl-Skripte) hinterlegt werden. Es findet sich in der Regel direkt in Ihrem htdocs-Verzeichnis auf dem Server.
 
CHAP(Challenge-Handshake Authentication Protocol) und MS-CHAP (Microsoft Protokoll) alternative für Password-Verschlüsselung des PAP (u.a. für E-Commerce / E-Business). Challenge Handshake Authentication Protocol, ein spezielles Verfahren zur Authentifizierung bei der Einwahl in ein Netz. Die Authentifizierungsstelle, also der Remote-Access-Server, erzeugt dabei einen Bitstring ("challenge"), aus dem der anfragende Client in Verbindung mit dem Host-Namen einen speziellen Code errechnen muß, um Zugang zum Netz zu erhalten.
 
CL(Computernetzwerk Linksysteme) Netz-Name eines semiprofessionellen Netzes im deutschsprachigen Raum auch bekannt unter dem Namen "CL-Netz".
 
ClientEin Client ist ein Programm, welches von einem Server, meist einem anderen Rechner im Internet, einen Dienst entgegennimt, z. B. ein Emailprogramm, welches Emails verschickt und empfängt. Auch Webbrowser und Newsreader bezeichnet man oft als Clients.
 
Client-Server-UmgebungNetzwerk in dem bestimmte Rechner (Server) Funktionen (Dienste) anbieten und andere Rechner (Clients) diese Dienste nutzen.
 
CNACertified Novell Administrator (Zertifizierung)
 
CNECertified Novell Engineer (Zertifizierung)
 
Console.log(Novell) Diese Datei befindet sich im Verzeichnis \etc und dort werden sämtliche Meldungen, die der Server ausgibt erfasst und aufgezeichnet.
 
Cookie(WWW) Cookies sind kleine Text-Dateien, die vom Web-Server auf der Festplatte des Besuchers abgelegt werden. Sie beinhalten oft Informationen über Besuchsdauer und besuchte Seiten oder Einstellungen und Eingaben des Besuchers. Mit ihrer Hilfe kann ein Besucher beim nächsten mal wie ein Bekannter begrüsst werden
 
COPS(Common Open Policy Service) IETF-Arbeitsgruppe Client/Server-Modell, um Policy-Kontrolle über DS/CoS und QoS-Signalisierungs-Protokolle, wie beispielsweise RSVP, zu unterstützen. Policy-based Networking soll Administratoren in die Lage versetzen, Regeln im Netzwerk zu definieren und durchzusetzen, um Anwendungen unterschiedliche Bandbreiten zuzuordnen. RAP.Admission Policy)
 
CPUAbkürzung für Central Processor Unit - Schnittstelle, über die Internet-Server Daten mit externen Programmen austauschen.
 
CSMA(Carrier Sense Multiple Access) Protokoll zur Verringerung der Datenkollisionen im Netzwerk
 
CSMA / CA(Carrier Sense, Multiple Access with Collision Avoidance) Protokoll zur Verringerung der Datenkollisionen im Netzwerk - Sendeanfragen
 
CSMA / CD(Carrier Sense Multiple Access with Collision Detection) spezifisches Zugriffsverfahren - Technik zur Datenübertragung in lokalen Netzen Kollisions-Zugriffsverfahren: Zugangsprotokoll zur Überwachung und Steuerung von Busnetzen. Es prüft, ob eine Leitung frei ist, und schickt erst dann die Nachrichten los. Auch während des Transfers überwacht es die Leitung.
 
DAP(Directory Access Protocol - DNA) Verzeichnis-Dienst (Meta-Directory) - DIT (Directory Information Tree) Für den Zugriff auf Verzeichnisdienste eingesetztes X.500-Protokoll.
 
DatenbankAnwendungsprogramm zum Erfassen, Suchen, Sortieren und Verwalten grösserer Datenmengen. Bei relationalen Datenbanken besteht die Datenbank aus Tabellen. Bei Desktop-Datenbanken greift die Datenbankanwendung direkt auf die Daten zu, in einer Client/Server-Umgebung kann dies via Datenbank-Server, z.B. mySQL-Server, geschehen.
 
DATEX-P(Data Exchange packedswitched) Datenübertragungsnetz der Telekom, bei dem mit Datenpaketen gearbeitet wird (folgt Standard X.25). Die Daten mehrerer Teilnehmer werden gleichzeitig und getrennt in kleinen Einheiten (Paketen) übers Netz übertragen. Damit kann das Netz besser ausgelastet werden.
 
DCOP(Desktop Communication Protocol) Client-to-Client Protokoll ( Linux KDE ) das Message-Passing und Remote-Procedure-Calls unterstützt.
 
DDCMP(Digital Data Communications Message Protocol) Protokoll der Digital Network Architecture (DNA) Byteorientiertes, synchrones Protokoll , das von der Digital Equipment Corporation entwickelt wurde. Es unterstützt Betriebsarten im Halbduplex-Betrieb oder im Duplex-Betrieb zwischen Punkt-zu-Punkt-Verbindungen oder Mehrpunktverbindungen in einem DNA -Netzwerk. Bitübertragungs- und Datensicherheitsschicht (LLC) ; verbindungsorientierte Fehlersteuerung
 
DDE(Dynamic Data Exchange - Kommunikations-Protokoll) dynamischer Datenaustausch zwischen verschiedenen Programmen (ohne Zwischenablage)
 
DDoS-AngriffeAbkürzung für Distributed Denial of Service - Server im Internet können durch DDoS-Angriffe lahm gelegt werden. Zum einen werden die Absenderadressen der angreifenden Datenpakete gefälscht (siehe IP-Spoofing). Zum anderen werden vor dem Angriff auf einer grossen Anzahl unzureichend geschützter Internet-Rechner Programme installiert, die dann ferngesteuert durch massenhaft versendete Datenpakete den eigentlichen Angriff ausführen.
 
DDP(Datagram Delivery Protocol) AppleTalk-Protokoll - Netzwerkschicht
 
DECNETProtokoll der Deutschen Börse
 
DECT(Digital Enhanced Cordless Telecommunication) DECT-Terminals - Protokolle für Datenfunk - läßt sich auch mit ISDN-Geräten nutzen (LAN-Verbindungen via DECT). DECT-Protokoll nach dem DMAP-Standard (Dect Multimedia Access Profile), für den kabellosen Internet-Zugang via ISDN.
 
DENICDie DENIC ist die offizielle Vergabestelle für .de-Domains. Rechtliches zu DE-Domains Antragsteller und Inhaber von Domains müssen natürliche / juristische Personen mit allgemeinem Gerichtsstand in Deutschland sein. Der Administrative Kontakt muß eine natürliche Person sein, mit allg. Gerichtsstand in Deutschland. Der Beantrager einer Domain versichert mit dem Antrag, daß die gewünschte Domain keine Rechte Dritter verletzt. Der Antragsteller einer Domain erwirbt kein Eigentum an dieser; sie wird ihm lediglich von der DE-NIC zur Nutzung überlassen. Die Domainüberlassung durch die DE-NIC kann fristlos gekündigt werden bei Verstoß gegen die Vergaberichtlinien oder der Verletzung der Rechte von Dritten.
 
DFÜ-Netzwerk(Datenfernübertragungs-Netzwerk) Bestandteil von WINDOWS 95/98 und NT, der Computer per Modem oder ISDN-Karte miteinander zu einem Mini-Netzwerk über eine größere Distanz vereint. Es wird auch dazu benutzt, Online-Dienste anzuwählen. Voice-Funktionalität, Fax/Mail-Übermittlung und Eurofile-Transfer sind nicht möglich. Das DFU-Netzwerk ist eine Möglichkeit für Windows-95/98 Anwender, Verbindung zum Internet zu bekommen. Datenfernübertragung - Abkürzung für alle Arten z. B. DATEX-L, DATEX-P, Bildschirmtext, Modem, ISDN oder Decoder notwendig. DFÜ-Protokoll (Datenfernübertragungs-Protokoll) Protokoll, in dem alle wichtigen und notwendigen Parameter für den Datentransport festgelegt sind. (siehe auch Z-Modem-Protokoll)
 
Dismounten(Unmounten) Datenträger(Volumens, Laufwerke,...) aus einem System entfernen.
 
DISP(Directory Information Shadowing Protocol) Zum Kopieren von Verzeichnisinformationen zwischen Servern eingesetztes X.500-Protokoll.
 
DLSw(Dynamic Link Switching) eine von der IETF (Request for Comment/RFC-1795) offengelegte Spezifikation. Das Verfahren ermöglicht das Routen von SNA-Datenströmen, ohne daß die Data-Link-Software in den jeweiligen Endgeräten dafür geändert werden muß.
 
DLT

Digital Linear Tape:

Digital Linear Tape (DLT) ist eine Bandspeichertechnologie, die sich als De-facto-Standard für die Datenarchivierung und -sicherung im Midrange-Bereich und bei den PC-Servern im High-End-Bereich durchgesetzt hat. Die DLT-Technik arbeitet mit 1/2-Zoll-Bändern in Cartridges, auf denen die Daten linear im so genannten Längsspurverfahren aufgezeichnet werden. Im Gegensatz zu allen anderen linearen Verfahren arbeitet die DLT-Technologie lediglich mit einer Spule. Das Magnetband wird hier mittels eines Einfädelmechanismusses ins Laufwerk geladen und auf eine zweite Spule, die fest im Bandlaufwerk eingebaut ist, aufgewickelt.

DLT-Laufwerke bieten Speicherkapazitäten von bis zu 80 GByte an komprimierten Daten bei einer Datentransferrate von bis zu 10 MB/s. Diese Speicherkapazität wurde bereits auf 320 GByte und die Datentransferrate 33 MB/s erhöht. Neuere Entwicklungen (DLT-S) werden ein Vielfaches der genannten Speicherkapazitäten und Datentransferraten haben. So wird DLT-S4 eine Speicherkapazität von 1,6 TB haben und einen Datendurchsatz von 120 MB/s. Für die Zukunft sind dann noch DLT-Laufwerke mit Speicherkapazitäten von über 10 TB geplant, DLT-S7.

DLT-Laufwerke eignen sich für Anwendungen mit hoher Einsatzzeit. Die Lebensdauer der Magnetköpfe wird mit über 30.000 Stunden angegeben, die Anzahl der Banddurchläufe mit über 500.000.

Quelle: www.ITWissen.info

 
DNS - Domain Name SystemMit dem Wachstum des Internet wurde es immer schwieriger sich die Nummern der einzelnen Rechner zu merken. So wurde das DNS, das Domain Name System, in Form einer großräumigen, verteilten Namesdatenbank eingeführt. Die Datenbank enthält neben der IP-Adresse eines Rechners auch seinen Namen (oder auch mehrere Namen für einen Rechner). Name eines Rechners zugehörige IP-Adresse kunde1.de 123.123.123.123Die Struktur der Datenbank entspricht einem umgekehrten Baum. Von dem Ausgangspunkt verzweigt die Struktur zu den sog. TOP-LEVEL-DOMAINS, kurz TDL. Top-Level-Domains sind z.B.: .de / .com / .net / .org / .ch . Nach den Top-Level-Domains folgen die einfachen Domains z.B. kunde1.de oder kunde1.com. Die Verzweigungen unter den Domains nennt man auch Sub-Domains. Sub-Domains sind z.B.: server1.kunde1.de / support.kunde1.de.
 
Domain, DomainnameName eines Internet-Angebots, z.B. "meyer-online". Man sagt zum Beispiel "Die Domain "abcteam" gehört Ihnen", d.h. die .de-Domain www.abcteam.de ist auf Ihren Namen registriert. Die Endung .de ist die sogenannte "Topleveldomain".
 
Download bedeutet etwas herunterladen: Das transferieren von Dateien von einem  fremden Rechner  im Internet zum eigenen Rechner  nennt man herunterladen.
 
DSP(Directory System Protocol) X.500-Protokoll zur Abwicklung der Kommunikation zwischen Verzeichnisservern auf Systemebene.
 


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